Fitnesstests Polizei: Laufend geforderte Anforderungen

Fitnessanforderungen für aktive Polizisten

Welche Sporttests gelten während des Diensts und was passiert bei Nichtbestehen?

Die körperlichen Anforderungen enden nicht mit der Einstellungsprüfung. Aktive Polizeibeamte müssen je nach Bundesland und Einsatzbereich regelmäßige Sporttests absolvieren.

Regelungen je Bundesland

Bundesland Sporttest Häufigkeit
Bayern Jährlicher Sporttest Pflicht (mit Ausnahmen im Alter) Jährlich
NRW Freiwilliger Leistungstest, keine Pflichttests Optional
Berlin Sporttest bei Bewerbung für Sonderverwendungen Bedarfsorientiert
Baden-Württemberg Jährliche Sportprüfung bis zum 50. Lebensjahr Jährlich
Hamburg Sporttest für Sonder- und Spezialeinsätze Bedarfsorientiert

Die laufenden Fitnessanforderungen variieren stark zwischen den Bundesländern. Informiere dich bei deinem jeweiligen Landesamt.

Typische Testdisziplinen im Dienst

  • Ausdauer: 12-Minuten-Lauf (Cooper-Test) oder 3.000 m
  • Kraft: Liegestütze, Klimmzüge, Sit-ups
  • Schnelligkeit: 100 m Sprint
  • Beweglichkeit: Standweitsprung, Rumpfbeugen

Konsequenzen bei Nichtbestehen

In Bundesländern mit Pflichttests kann Nichtbestehen zu eingeschränkter Verwendung führen – z.B. kein Außendienst, keine Sonderverwendungen. Eine direkte Gehaltskürzung oder Entlassung erfolgt in der Regel nicht, aber Karrierechancen können beeinträchtigt werden.

Trainingstipps für aktive Beamte

Polizeiliche Sportbeauftragte bieten an vielen Dienststellen Trainingszeiten während der Dienstzeit an. Die Teilnahme ist in vielen Ländern als Dienstsport genehmigungsfähig.

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