Gesundheitsprüfung Polizei 2026: Was wird untersucht?

Polizeiärztliche Untersuchung (PDV 300) 2026: Ablauf, Ausschlussgründe, Tipps

Die polizeiärztliche Untersuchung ist eine der größten Hürden — was erwartet dich und was kann zur Ablehnung führen?

Neben dem Sporttest und dem psychologischen Test ist die polizeiärztliche Untersuchung eine der drei großen Hürden im Auswahlverfahren — und für viele Bewerber die am wenigsten planbare, weil sie körperliche Gegebenheiten prüft, die sich kurzfristig kaum ändern lassen. Anders als beim Sporttest kannst du dich auf die Gesundheitsprüfung nicht „trainieren“: Es geht darum, ob dein Körper die dauerhaften Belastungen des Polizeidienstes ohne absehbares Risiko verträgt. Das betrifft Sehkraft, Hörvermögen, Herz-Kreislauf-System, Bewegungsapparat und Psyche gleichermaßen. Die Anforderungen unterscheiden sich in Details zwischen den Bundesländern — die folgenden Werte gelten als bundesweit gängige Richtgrößen. Wer sich frühzeitig informiert, welche Werte geprüft werden, kann Unsicherheiten vor dem Termin reduzieren und im Zweifel rechtzeitig einen Facharzt konsultieren.

Ablauf der polizeiärztlichen Untersuchung

  1. Schriftliche Vorab-Gesundheitsauskunft (Vorerkrankungen, Operationen, Medikamente)
  2. Allgemeine körperliche Untersuchung durch Polizeiarzt
  3. Blutbild, Urin, EKG
  4. Sehtest und Hörtest
  5. Röntgen (Wirbelsäule, teils Thorax)
  6. Ggf. Spezialistenüberweisung bei Auffälligkeiten

Die Untersuchung findet in der Regel an einem Termin bei einem Polizeiarzt oder einem von der Behörde beauftragten Amtsarzt statt und dauert je nach Bundesland zwischen zwei und vier Stunden. Die schriftliche Gesundheitsauskunft solltest du wahrheitsgemäß und vollständig ausfüllen — sie ist rechtlich bindend und wird mit den späteren Untersuchungsergebnissen abgeglichen. Werden bei der körperlichen Untersuchung oder im Blutbild Auffälligkeiten festgestellt, folgt meist keine sofortige Ablehnung, sondern eine Überweisung an einen Facharzt (z. B. Augenarzt, Kardiologe oder Orthopäde). Erst danach entscheidet der Polizeiarzt final über die gesundheitliche Eignung — das kann den Auswahlprozess um mehrere Wochen verlängern.

Körperliche Mindestanforderungen 2026

Die folgende Tabelle zeigt die gängigsten Mindestwerte, an denen sich Polizeiärzte orientieren. Wichtig: Die Werte sind Richtgrößen — bei Grenzfällen entscheidet meist eine Einzelfallprüfung, nicht ein starrer Cut-off. Wer beispielsweise leicht über dem BMI-Richtwert liegt, aber sportlich fit ist und im Sporttest gute Werte erzielt, wird deshalb nicht automatisch abgelehnt. Bei der Körpergröße gilt: Die hier genannte Mindestgröße ist ein grober bundesweiter Richtwert, tatsächlich variieren die Vorgaben von Bundesland zu Bundesland spürbar — wer genau wissen will, welche Mindestgröße im eigenen Bundesland gilt, findet die Details in einer eigenen Übersicht zur Mindestgröße bei der Polizei.

Bereich Anforderung Hinweis
Sehschärfe mind. 0,5 / 0,5 (unkorrigiert) Mit Korrektur: mind. 1,0 / 1,0
Farbsichtigkeit Normal (kein Rotgrün-Defizit) Ishihara-Test
Hören Sprachverstehen normal Audiogramm-Test
BMI 18–30 (Richtwert) Stark über-/untergewicht: Risiko
Körpergröße mind. 160 cm (variiert) Bayern: 163 cm (m), 158 cm (w)
Blutdruck < 140/90 mmHg Dauerhaft erhöht = Ausschluss
Rechenbeispiel: BMI-Wert einordnen

Ein Bewerber ist 1,82 m groß und wiegt 88 kg. Der BMI berechnet sich als Gewicht in kg geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat: 1,82 × 1,82 = ca. 3,31. Anschließend 88 ÷ 3,31 = ca. 26,6. Der Wert liegt damit innerhalb des Richtwertkorridors von 18 bis 30 aus der Tabelle oben und wäre für sich genommen unauffällig. Läge derselbe Bewerber bei z. B. 115 kg, ergäbe sich ein BMI von ca. 115 ÷ 3,31 = ca. 34,7 — ein Wert, der außerhalb des Richtwerts liegt und im Einzelfall geprüft würde, insbesondere in Kombination mit den Ergebnissen aus dem Fitnesstest.

Häufige Ablehnungsgründe

  • Sehstärke nicht korrigierbar auf das Mindestniveau
  • Rotgrün-Blindheit (Farbfehlsichtigkeit)
  • Chronische Erkrankungen: Diabetes Typ 1, Epilepsie, schwere Allergien
  • Psychische Vorerkrankungen (Depression, PTSD in der Vorgeschichte)
  • Starkes Übergewicht (BMI > 30)
  • Bandscheibenvorfälle / Wirbelsäulenschäden
💡 Tipp: Lass vor der Bewerbung einen Hausarzt alle relevanten Werte prüfen. Brillen sind erlaubt (eine Fehlsichtigkeit, die Kontaktlinsen erfordert, schließt nach PDV 300 aber grundsätzlich aus) — Laser-OP ebenfalls (Wartezeit beachten, meist 1 Jahr nach OP).

Psychische Vorerkrankungen: Wie ehrlich muss man sein?

Grundsätzlich musst du alle Vorerkrankungen wahrheitsgemäß angeben. Verschwiegene Erkrankungen können zur späteren Entlassung führen. Allerdings: Eine behandelte, abgeschlossene Depression aus dem Teenageralter führt nicht automatisch zur Ablehnung — es kommt auf Art, Schwere und Verlauf an. Der Polizeiarzt bewertet dabei vor allem drei Faktoren: wie lange die Erkrankung zurückliegt, ob eine Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde und ob ein Rückfallrisiko erkennbar ist. Wer unsicher ist, wie eine eigene Vorgeschichte einzuordnen ist, kann vorab mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten sprechen und sich eine fachärztliche Einschätzung zur Belastbarkeit einholen — das ersetzt zwar nicht die Einschätzung des Polizeiarztes, hilft aber, realistisch mit der Bewerbung umzugehen. Auch der spätere psychologische Test im Auswahlverfahren prüft ergänzend die aktuelle psychische Stabilität, unabhängig von der medizinischen Vorgeschichte.

Wie hoch das Risiko später im Dienst ist und was finanziell im Fall der Dienstunfähigkeit bleibt, zeigt der Beitrag Dienstunfähigkeit Polizei: 5 Dinge, die jeder Beamte wissen sollte.

Was bei der polizeiärztlichen Untersuchung geprüft wird

Die zweite Tabelle ordnet die einzelnen Untersuchungsbereiche danach ein, was konkret gemessen wird und welche Befunde zu einem Ausschluss führen können. Sie ergänzt die Mindestwerte von oben um den diagnostischen Blick: Beim Sehvermögen etwa zählt nicht nur die reine Sehschärfe, sondern auch das räumliche Sehen (Tiefenwahrnehmung), das für Einsatzsituationen im Straßenverkehr oder bei Personenschutz relevant ist — mehr dazu in der Detailseite zum Polizei-Sehtest. Bei Herz-Kreislauf und Bewegungsapparat geht es vor allem um die Frage, ob eine Belastung im Schichtdienst und bei körperlichen Einsätzen über Jahrzehnte hinweg ohne gesundheitliches Risiko möglich ist — deshalb fließen hier auch chronische, aktuell beschwerdefreie Vorerkrankungen in die Bewertung ein.

Bereich Was wird gemessen Mögliche Ausschlussgründe
Sehvermögen Sehschärfe, Farbsehen, Tiefenwahrnehmung Sehschärfe unter Korrektur-Grenzwert, Farbfehlsicht
Hören Audiogramm Hörminderung über Grenzwert
BMI / Körperbau Größe/Gewicht-Verhältnis Adipositas Grad II+ (Einzelfall)
Herz-Kreislauf EKG, Blutdruck Arrhythmien, anhaltende Hypertonie
Psyche Anamnesegespräch Akute psychische Erkrankungen, Suizidhistorie
Bewegungsapparat Haltung, Gelenke Chronische Beschwerden, Einschränkungen

Sollte die Untersuchung ein dauerhaftes gesundheitliches Risiko ergeben, lohnt sich auch ein Blick auf das Thema Dienstunfähigkeit: Was im späteren Berufsleben bei gesundheitsbedingtem vorzeitigem Ausscheiden aus dem Dienst gilt, erklärt die Übersicht zur Dienstunfähigkeit bei der Polizei.

Diensttauglichkeit und Dienstfähigkeit — ein Regelwerk, zwei Begriffe

Wer sich auf die Untersuchung vorbereitet, stößt schnell auf ein Kürzel: PDV 300. Dahinter steht die Polizeidienstvorschrift „Ärztliche Beurteilung der Polizeidiensttauglichkeit und der Polizeidienstfähigkeit“ — das Regelwerk, nach dem Polizeiärztinnen und Polizeiärzte bundesweit beurteilen. Sie unterscheidet zwei Dinge, die im Alltag ständig verwechselt werden:

Begriff Gilt für Frage dahinter
Polizeidiensttauglichkeit Bewerberinnen und Bewerber Kann diese Person überhaupt eingestellt werden?
Polizeidienstfähigkeit Beamtinnen und Beamte im Dienst Kann diese Person den Vollzugsdienst weiter leisten?

Der Unterschied ist nicht akademisch. Für die Einstellung gilt ein strengerer Maßstab als für den Verbleib im Dienst: Der Dienstherr stellt jemanden ein, der voraussichtlich bis zur Pensionsgrenze verwendungsfähig bleibt — deshalb wird nicht nur der Ist-Zustand geprüft, sondern eine Gesundheitsprognose gestellt. Wer bereits Beamter ist, wird an der niedrigeren Schwelle der Dienstfähigkeit gemessen.

Die wichtigste Änderung: Der Fehlerkatalog entscheidet nicht mehr allein

Die PDV 300 enthält einen umfangreichen Fehlerkatalog — eine Aufstellung von Merkmalen und Erkrankungen, die der Diensttauglichkeit entgegenstehen können. Lange wurde dieser Katalog in der Praxis wie eine Ausschlussliste gehandhabt: Diagnose gefunden, Bewerbung beendet.

Das trägt so nicht mehr. Nach der neueren Rechtsprechung darf aus der bloßen Nennung einer Erkrankung im Katalog nicht ohne individuelle Prüfung auf Dienstuntauglichkeit geschlossen werden. Der Dienstherr muss im konkreten Fall belegen, dass hinreichende Anhaltspunkte gegen die geforderte Gesundheitsprognose sprechen. Praktisch heißt das: Eine Vorerkrankung in der Akte ist ein Prüfauftrag, kein Urteil — und eine Ablehnung, die sich allein auf den Katalog beruft, ist angreifbar.

Für die eigene Vorbereitung folgt daraus zweierlei. Erstens lohnt es sich, Befunde und Verlauf sauber dokumentiert mitzubringen, statt auf Nachfragen improvisieren zu müssen. Zweitens ist Verschweigen der schlechteste Weg: Es gefährdet nicht nur die Einstellung, sondern kann später die Verbeamtung selbst in Frage stellen.

Die vier Dauerbrenner — und wo sie im Einzelnen stehen

Vier Themen machen den größten Teil aller Fragen zur Untersuchung aus. Jedes hat einen eigenen ausführlichen Ratgeber:

  • Sehkraft und Brille — Sehschärfe ohne und mit Korrektur, Farbsinn, räumliches Sehen — und was nach einer Laser-Operation gilt
  • Mindestgröße — die Länder setzen unterschiedliche Grenzen, einige haben sie ganz abgeschafft
  • Tätowierungen — Inhalt und Sichtbarkeit werden getrennt geprüft — die Rechtsprechung hat sich deutlich bewegt
  • Sporttest — der zweite körperliche Prüfstein, mit eigenen Anforderungen je Bundesland
  • Fitness im Dienst — die Anforderungen enden nicht mit der Einstellung
  • Psychologischer Test — die Eignungsprüfung neben der körperlichen Untersuchung

Den Ablauf des gesamten Verfahrens, in das die Untersuchung eingebettet ist, beschreibt der Ratgeber Auswahlverfahren der Polizei; die formalen Kriterien davor — Schulabschluss, Alter, Staatsangehörigkeit — stehen unter Einstellungsvoraussetzungen.

Wenn dieselbe Vorschrift Jahre später wieder auftaucht

Die PDV 300 begegnet vielen ein zweites Mal — dann unter dem Stichwort Dienstfähigkeit. Polizeivollzugsbeamte scheiden im Schnitt deutlich früher aus dem Dienst aus als andere Beamtengruppen, und wer dienstunfähig wird, fällt in der Regel auf ein Ruhegehalt zurück, das erheblich unter dem bisherigen Einkommen liegt.

Der Zeitpunkt entscheidet über die Bedingungen: Eine Absicherung lässt sich am besten einrichten, solange die Gesundheitsakte leer ist — also genau jetzt, unmittelbar nach einer bestandenen Untersuchung. Wer erst nach der ersten Diagnose fragt, bekommt andere Konditionen oder gar keine. Eine unverbindliche Erstinformation ordnet ein, was in der jeweiligen Laufbahn überhaupt zur Debatte steht.

Checkliste: So bereitest du dich auf die polizeiärztliche Untersuchung vor

Trainieren lässt sich die Untersuchung nicht — vorbereiten schon. Diese Punkte entscheiden erfahrungsgemäß darüber, ob der Termin reibungslos läuft oder ob Nachuntersuchungen nötig werden:

  • Unterlagen vollständig: Einladung, Personalausweis, Impfpass, Brillenpass oder Kontaktlinsen-Nachweis, ärztliche Befunde zu früheren Erkrankungen, Operationen oder Unfällen — lieber ein Dokument zu viel als eines zu wenig.
  • Sehhilfe mitbringen: Der Sehtest wird mit und ohne Korrektur durchgeführt; wer Kontaktlinsen trägt, braucht die aktuellen Werte.
  • Vorerkrankungen ehrlich angeben: Verschwiegene Diagnosen fallen oft später auf und gefährden dann das Beamtenverhältnis; eine gut dokumentierte, ausgeheilte Erkrankung ist selten ein Ausschlussgrund.
  • 48 Stunden vorher: kein Alkohol, kein intensives Training (erhöht Leberwerte und Kreatinkinase), ausreichend schlafen, normal essen und trinken — Blut- und Urinwerte reagieren auf all das.
  • Am Tag selbst: keine Schmerzmittel oder Nahrungsergänzungsmittel ohne Not, Handy aus, Zeit einplanen — die Untersuchung dauert je nach Land mehrere Stunden.
  • Gewicht und Blutdruck vorab kennen: Ein BMI außerhalb des zulässigen Bereichs oder ein erhöhter Blutdruck sind häufige Gründe für Nachuntersuchungen; wer die eigenen Werte kennt, kann Monate vorher gegensteuern.
  • Zähne und Hörvermögen: Ein Zahnarztbesuch vor dem Termin und ein Hörtest beim HNO-Arzt nehmen zwei Unsicherheiten vorweg.

Ein Punkt wird bei der Vorbereitung leicht übersehen: Mit der Einstellung endet die gesetzliche Krankenversicherung, an ihre Stelle treten freie Heilfürsorge oder Beihilfe plus privater Resttarif. Wer dann Vorerkrankungen hat, bekommt bei der privaten Krankenversicherung Zuschläge oder Ausschlüsse. Eine Anwartschaftsversicherung vor der Ausbildung sichert den späteren Zugang zur PKV zu den Konditionen des Abschlussdatums — eine unverbindliche Erstinformation zeigt, ob das im eigenen Fall sinnvoll ist.

Häufige Fragen zur Gesundheitsprüfung

Was passiert, wenn ich eine chronische Erkrankung habe?

Das ist keine automatische Absage — es kommt auf Art und Schwere an. Kontrollierter Diabetes Typ 2, gut eingestellte Schilddrüsenerkrankung oder leichte Allergien sind teils kein Ausschlussgrund. Entscheidend ist: Kann die Erkrankung die Dienstfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen? Bei Grenzfällen gibt es Einzelfallprüfungen durch den Polizeiarzt. Ein Vorabgespräch mit dem Hausarzt hilft, die eigene Einstellungschance realistisch einzuschätzen.

Darf ich Brillen oder Kontaktlinsen bei der polizeiärztlichen Untersuchung tragen?

Ja — die Sehschärfe wird mit Korrektur gemessen. Entscheidend ist, dass du mit Brille bestimmte Mindestwerte erreichst (nach PDV 300 mindestens 0,8 auf jedem Auge); eine Fehlsichtigkeit, die Kontaktlinsen erfordert, schließt grundsätzlich aus. Im Einsatz werden dann Schutzbrillen mit Korrektur verwendet. Wer Kontaktlinsen trägt, sollte am Test-Tag die Brille dabei haben — bei Irritationen kann nicht plötzlich auf Gläser umgestellt werden.

Bekommt man eine schriftliche Begründung, wenn man die Gesundheitsprüfung nicht besteht?

Ja — Bewerber haben Anspruch auf einen Bescheid mit Begründung. Dieser ist die Grundlage für einen Widerspruch. Das ist wichtig zu wissen: Wer die Gesundheitsprüfung nicht besteht, ohne eine klar kommunizierte Diagnose zu erhalten, sollte aktiv nach dem schriftlichen Bescheid fragen und diesen für eine zweite Meinung oder Widerspruchsverfahren nutzen.

Wie lange vor der Bewerbung sollte ich meine Gesundheit checken lassen?

Ein Hausarztbesuch drei bis sechs Monate vor der geplanten Bewerbung ist sinnvoll. So bleibt genug Zeit, um Befunde abzuklären, Blutwerte zu verbessern oder beispielsweise eine Sehkorrektur (Brille oder eine rechtzeitig geplante Laser-OP mit ausreichend Wartezeit) vorzunehmen. Wer erst kurz vor dem Untersuchungstermin auffällige Werte bemerkt, hat kaum noch Spielraum, etwas daran zu ändern.

Kann ich die Gesundheitsprüfung wiederholen, wenn ich durchgefallen bin?

Das hängt vom Grund der Ablehnung und vom Bundesland ab. Bei vorübergehenden Werten (z. B. leicht erhöhter Blutdruck am Untersuchungstag) ist häufig eine Nachuntersuchung nach ärztlicher Behandlung möglich. Bei dauerhaften Ausschlussgründen ist eine erneute Bewerbung meist erst sinnvoll, wenn sich die gesundheitliche Situation nachweislich geändert hat. Der schriftliche Bescheid mit Begründung gibt in der Regel Auskunft darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen ein neuer Versuch möglich ist.

Zählt die Gesundheitsprüfung auch nach der Einstellung noch weiter?

Ja, indirekt. Während der Ausbildung und im späteren Dienst gibt es weitere ärztliche Untersuchungen, etwa vor Verbeamtung auf Lebenszeit oder bei bestimmten Spezialverwendungen. Die Erstuntersuchung bei der Bewerbung ist also nicht die einzige gesundheitliche Prüfung im gesamten Berufsleben, sondern der erste von mehreren Kontrollpunkten.

Versicherungsschutz trotz Vorerkrankung

Manche PKV-Anbieter bieten trotz Vorerkrankungen gute Tarife — jetzt unverbindlich informieren.

Jetzt Erstinformation anfragen →

Nach oben scrollen