PTSD bei Polizisten: Hilfe & finanzielle Absicherung

PTSD bei Polizisten: Anerkennung, Hilfe & finanzielle Absicherung

Post-traumatische Belastungsstörung ist unter Polizisten verbreitet — aber oft tabuisiert. Was du wissen musst.

Wie häufig ist PTSD bei der Polizei?

Studien zeigen, dass 10–15 % der Polizisten im Laufe ihres Berufslebens Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung entwickeln. Besonders betroffen: Beamte aus Mordkommissionen, Einsatzkräfte nach Anschlägen und Beamte mit häufigen Gewaltdelikten.

📊 Zahlen: PTSD ist bei der Polizei die häufigste psychische Erkrankung und mitursächlich für ~38 % aller Dienstunfähigkeitsfälle.

Symptome erkennen

  • Wiederkehrende Flashbacks oder Albträume zu Einsätzen
  • Emotionale Taubheit, Rückzug aus sozialen Kontakten
  • Übermäßige Wachsamkeit, Schlafstörungen
  • Vermeidung von Auslösern (Situationen, Orte, Geräusche)
  • Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme

Anerkennung als Dienstunfall — wie schwer ist das?

PTSD durch einen konkreten Einsatz kann als Dienstunfall anerkannt werden. Das ist wichtig für Unfallruhegehalt und Heilbehandlungskosten. In der Praxis ist die Anerkennung jedoch schwierig: Es braucht zeitnahe Dokumentation, den klaren Zusammenhang zwischen Ereignis und Erkrankung und oft ein Gutachten.

⚠️ Wichtig: Melde Traumaerlebnisse zeitnah dem Vorgesetzten und lasse sie dokumentieren — auch wenn du zunächst keine Symptome zeigst. Nur dokumentierte Ereignisse können später als Dienstunfall anerkannt werden.

Finanzielle Absicherung: DU-Versicherung

Unabhängig davon, ob PTSD als Dienstunfall anerkannt wird, zahlt eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung bei festgestellter Dienstunfähigkeit. Die DU-Versicherung ist keine Unfallversicherung — sie zahlt bei dauerhafter Dienstunfähigkeit, egal ob durch Unfall, Krankheit oder PTSD.

Kostenlose Erstinformation anfragen

Unverbindlich, transparent, spezialisiert auf den Polizeidienst.

Jetzt Erstinformation anfragen →

Nach oben scrollen