DU-Versicherung Polizei: PTSD & Dienstunfall absichern

Dienstunfähigkeitsversicherung Polizei: PTSD, Trauma & Absicherung

Polizisten haben ein deutlich höheres DU-Risiko als andere Beamte — PTSD ist die häufigste Ursache. So sicherst du dein Einkommen ab.

Das DU-Risiko bei Polizisten

Studien zeigen: Polizisten werden häufiger dienstunfähig als Lehrer oder Verwaltungsbeamte. Die häufigsten Ursachen bei Polizeibeamten:

Ursache Anteil bei Polizei Besonderheit
Psychische Erkrankungen (PTSD, Burnout) ~38 % Deutlich höher als bei anderen Beamten
Bewegungsapparat ~22 % Körperliche Belastung im Einsatz
Herz-Kreislauf ~14 % Schichtdienst als Risikofaktor
Dienstunfall ~12 % Einschließlich Verkehrsunfall im Dienst
Sonstiges ~14 %

Was passiert finanziell bei Dienstunfähigkeit?

Das Ruhegehalt bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit ist oft erschreckend niedrig. Wer nach nur 5 Dienstjahren DU wird, erhält die Mindestversorgung — weit unter dem aktiven Gehalt:

Dienstjahre bei DU Ruhegehaltssatz Monatliches Ruhegehalt ca.
5 Jahre ~28 % (Mindestversorgung) ~1.200–1.500 €
10 Jahre ~35 % ~1.500–2.000 €
20 Jahre ~55 % ~2.400–3.000 €
30 Jahre ~71,75 % ~3.100–4.000 €
💡 Die DU-Versicherung schließt genau diese Lücke: Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn der Dienstherr Dienstunfähigkeit feststellt — unabhängig von der Ursache, auch bei PTSD.

Besonderheit: Dienstunfall-Versorgung

Bei einem anerkannten Dienstunfall gibt es zusätzlich Unfallruhegehalt und Unfallausgleich. Aber: Die Anerkennung als Dienstunfall ist nicht immer einfach, und PTSD nach Einsätzen wird nicht automatisch anerkannt. Die DU-Versicherung zahlt unabhängig davon.

Wann abschließen?

So früh wie möglich — am besten direkt bei Ausbildungsbeginn. Je jünger und gesünder, desto günstiger der Beitrag und desto weniger Ausschlüsse durch Vorerkrankungen.

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